Das war die Faustball WM 2019 in Winterthur

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WINTERTHUR. Die 15. IFA Faustball Weltmeisterschaft in Winterthur von 11.-17. August war die größte Faustball-WM aller Zeiten. Mit 18 teilnehmenden Mannschaften waren es so viele wie nie zuvor. Das gesamte Teilnehmerfeld erstreckte sich über fünf Kontinente. Dabei waren gleich vier neue Nationen dabei: Neuseeland, Belgien, Polen und die Niederlande. Der Zuspruch der Fans war ebenfalls groß, knapp 30.000 Zuschauer strömten in der WM-Woche ins Stadion Schützenwiese.

 

Ein wahres Faustballfest feierten Fans und Spieler in Winterthur. Für das sportliche Großevent wurde im Fußballstadion des FC Winterthur an der Schützenwiese zusätzlich zu den Haupttribünen ein temporäres Faustballstadion errichtet, das 7.500 Zusehern Platz bot. Mehr als 4.000 Einsatzschichten wurden von freiwilligen Helfern geleistet, um den Gästen aus der ganzen Welt eine tolle Veranstaltung zu bieten. “Die Faustball-WM hat die 13 Trägervereine noch mehr zusammengeschweißt.”, so Barbara Fehr-Hadorn vom Organisationskomitee.

Deutschland eindrucksvoll zum Weltmeistertitel

Der neue und alte Weltmeister heißt Deutschland. Für die Rekordweltmeister ist dies der dritte Titel in Folge, der zwölfte insgesamt. Das Team rund um Faustball-Superstar Patrick Thomas ließ Österreich im Finale keine Chance und fuhr einen klaren 4:0 Sieg ein. „Für diesen Titel haben wir das ganze Jahr über hart gearbeitet. Wir freuen uns riesig, dass wir es geschafft haben. Es hat extrem Spaß gemacht hier zu spielen, die Stimmung im Stadion war Wahnsinn.”, freute sich Deutschlands Kapitän Fabian Sagstetter über den Weltmeistertitel.

Österreich qualifizierte sich durch dramatischen Halbfinalsieg fürs Finale

Das wohl spannendste Spiel bei dieser Weltmeisterschaft war das Halbfinale zwischen Österreich und Brasilien. Die Entscheidung in dieser hochdramatischen Begegnung fiel erst im fünften Satz. Vor 5.300 Zuschauern spielte das Team von Coach Martin Weiß groß auf und bezwang die ebenfalls starke brasilianische Mannschaft mit 3:2. Gastgeber Schweiz blieb unter den Erwartungen und beendet die WM mit Platz 4 hinter Brasilien ohne Medaille.

Serbien holte den Titel im President’s Cup

Mit einer starken Leistung über das gesamte Turnier konnte sich das Team aus Serbien den Titel im President’s Cup, dem Bewerb für die Teams um die Ränge 13-18, sichern. Mit vollem Einsatz besiegten die Serben auf dem restlos gefüllten Center Court die Dauerrivalen aus Polen. Die beste Platzierung der WM-Neulinge erreichte die Auswahl aus Neuseeland, die mit dem traditionellen Haka die Herzen der Fans eroberte und mit Rang 11 alle Erwartungen übertraf. 

Endresultat

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