#WM-OK: Marketing Peter Strassmann

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Der Faustball-Nachwuchs der Region Winterthur in Aktion (Bild: Fabienne Rüegg)
Der Faustball-Nachwuchs der Region Winterthur in Aktion (Bild: Fabienne Rüegg)

 "Mit meinem Team will ich die Leute mit dem Faustball-Virus anstecken und auf die Schützenwiese bringen!"

Welchen Bezug hast du selbst zum Faustballsport?
Ich habe erst vor rund 30 Jahren, als Erwachsener, mit dem Faustballsport begonnen. Heute ist es nach wie vor die Sportart, die mir am meisten am Herzen liegt. Seit 2003 trainiere ich die Jugendlichen des TV Töss, spiele selbst aber immer noch aktiv Faustball in der 2. Liga und in der Seniorenmannschaft des TV Töss. Da meine drei Kinder Rico, Ramona und Salome auch Faustball spielen, bin ich auch an Wochenenden oft für diese Sportart unterwegs.

Welche Funktion nimmst du im OK wahr?
Ursprünglich war ich für das Ressort Finanzen zuständig, übernahm aber vor einem Jahr das intensive Amt Marketing & Sponsoring. Diese Funktion war bis zu diesem Zeitpunkt nicht besetzt, ist aber für den finanziellen Erfolg der Faustball WM 2019 in Winterthur sehr zentral.

Welches sind die grössten Herausforderungen in deinem Ressort und wie packst du diese an?
Die grösste Herausforderung im Sponsoring ist, genügend finanzielle Mittel zu generieren, um die hohen Erwartungen und Verpflichtungen erfüllen zu können. Wir müssen ein riesiges Budget finanzieren und darauf schauen, dass die Trägervereine ihren finanziellen Einsatz zurückbekommen und hoffentlich noch einen Gewinn machen. Im Marketing gilt es, auf allen Kanälen auf den Anlass aufmerksam zu machen, damit möglichst viele Zuschauerinnen und Zuschauer den Weg nach Winterthur finden. Unser Motto lautet «Faustball mit Herzblut» und neben dem Publikum aus Winterthur und Umgebung möchten wir auch jenes aus der ganzen Schweiz und den teilnehmenden Länder begeistern.

Was ist aus deiner Sicht der Erfolgsgarant für eine tolle Weltmeisterschaft?
Mit 18 Team ist es die grösste Weltmeisterschaft, die es je gegeben hat, und das OK gibt mächtig Gas, eine einmalige, tolle WM zu organisieren. Die ganze Faustball-Gemeinschaft muss zusammenrücken und helfen, den Anlass nach aussen zu tragen, damit neben den Faustball-Fans auch weitere Personen, Erwachsene und Kinder, mit dem Faustball-Virus infiziert werden können. Es wird eine erfolgreiche WM, wenn der Anlass nachhaltig in Erinnerung bleibt und wenn die Vereine und Verbände bei der Nachwuchsarbeit davon profitieren können.

Wer wird Weltmeister und wo landet die Schweiz?
Ich hoffe natürlich, dass die Schweiz Weltmeister wird. Der Weg dorthin ist aber steinig und braucht neben aussergewöhnlich guten Leistungen auch Glück. Wer Weltmeister werden will, muss die Deutschen im Halbfinal oder Final schlagen. Österreich und Brasilien werden aber auch ein Wörtchen mitreden und sind nicht zu unterschätzen.

Was hält dich sonst im Leben noch so auf Trab?
Neben meiner Arbeit beschäftigen mich einige Ehrenämter und Hobbies sehr stark. Im Winter bin ich sehr gerne in den Bergen auf den Skiern, im Sommer würde ich gerne etwas mehr Wandern oder Reisen, was zurzeit aber aus zeitlichen Gründen nicht geht.